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Aktueller Ernährungstipp



Hier finden Sie Tipps und Tricks unserer DiaetologInnen rund um das Thema Ernährung. Diese helfen Ihnen zu Hause Ihre Essgewohnheiten zu überdenken bzw. zu optimieren.


Apfel


Der Apfel hat eine lange Geschichte. Schon im Paradies stand der Apfel für Verführung.

Der Kulturapfel (botanisch Malus domestica) ist eine Kulturobstart aus der Gruppe des Kernobstes. Er gilt als eine Zuchtform, die durch Kreuzung des auch heute noch wild vorkommenden Holzapfels (Malus sylvestris) mit anderen Apfelarten (Malus praecox, Malus dasyphylia) entstanden ist. Äpfel, die man am Markt oder im Geschäft kaufen kann, sind Kulturäpfel. Sie werden von Obstbauern produziert.

Pro Jahr und Kopf werden in Österreich 25 kg Äpfel verspeist. Bei kaum einer Obstsorte ist die Vielfalt so groß wie bei den Äpfeln. Etwa 20 verschiedene Apfelsorten sind am österreichischen Markt erhältlich. Zu den gängigsten zählen Golden Delicious, Idared, Jonagold, Gala, Elstar, Gloster oder Braeburn. Bei dieser großen Auswahl finden Sie sicher ihren persönlichen Lieblingsapfel.

Die unterschiedlichen Apfelsorten schmecken nicht nur gut, sondern wirken sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Davon lässt sich auch der so treffende Spruch: „An apple a day keeps the doctor away“ ableiten. Äpfel sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. Eine Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die besonders hervorzuheben ist, ist die Gruppe der Polyphenole. Diese Substanzen schützen unter anderem vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Polyphenole helfen „freie Radikale“, die Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen, zu neutralisieren.

Äpfel regen den Stoffwechsel an, wirken cholesterinsenkend und helfen die Verdauung zu regulieren. Darüber hinaus sind sie wahre „Wunderwuzzis“ in Sachen Energieanteil und Nährstoffdichte: Ein mittelgroßer Apfel hat nur 50 kcal und versorgt den Körperkreislauf prompt mit rascher Energie für Gehirn und Muskulatur. Ein idealer Begleiter als leicht ver-
dauliche Zwischenmahlzeit.

Äpfel lassen sich des weiteren sehr gut einlagern und helfen somit auch in der kalten Jahreszeit den Bedarf an Vitaminen zu decken. Äpfel am besten an einem kühlen, aber frostfreien, luftigen Ort, lagern.

Äpfel können für Aufstriche, Kuchen, Kompotte, Gelees, Salat, usw. verwendet werden. Eine Verwendungsmöglichkeit möchten wir ihnen, passend zur Jahreszeit, anhand von unserem Rezept vorstellen: Der Bratapfel.




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zum Archiv

Juli 2010: Radieschen

April 2010: Gartenkresse

Jänner 2010: Hirse – gut für Haut, Haare und Nägel

Oktober 2009: Apfel

Juli 2009: Karfiol

April 2009: Der Schnittlauch

Jänner 2009: Wild – „ein herbstlicher Genuss“

Dezember 2008: Topinambur – wieder entdeckte Delikatesse

November 2008: Sauerkraut essen – und wir kommen fit durch den Winter

Oktober 2008: Die Karotte

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